ARSONORE 2017

ARS2015_Schirmer-Zitat
AUF EIN WIEDERSEHEN VON 6. – 9. SEPTEMBER 2017
„ARSONORE hat sich erfolgreich als Nachfolgeprojekt der „Eggenberger Schlosskonzerte“ etabliert und mit einem erfrischenden und künstlerisch hochkarätigem Konzept und Programm das Konzertpublikum begeistert! Das Charisma und die internationale Kompetenz von Markus Schirmer sowie die umsichtige und engagierte Organisation von Werner Schrempf sind der Garant dieses Klassikfestival im Weltkulturerbe Schloss Eggenberg in eine gute Zukunft zu führen“, ist sich ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler sicher. In der Ausrichtung bekräftigt, arbeitet Markus Schirmer bereits am Konzept von ARSONORE 2017. Wieder sind KünstlerInnen von Weltrang zu Gast. Was ebenso feststeht: die weitere Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz. „(...) Vor allem freue ich mich für unsere Studierenden, die eine weitere Möglichkeit bekommen, mit arrivierten Künstlern zusammenzuarbeiten und aufzutreten. Aber auch das Festival profitiert, im zunehmend internationalisier- ten Musikbetrieb ist die Verortung und kulturelle Rückbindung an eine Stadt am besten durch die Zusammenarbeit mit einer örtlichen Ausbildungsstätte zu leisten“, so die KUG-Rektorin, Elisabeth Freismuth.
HÖRENSWERTE RARITÄTEN AUS MUSIK & LITERATUR
Auf dem Erfolg des letztjährigen Festivaldebut aufzubauen und das Klassik-Festival weiterzudenken, das hatten sich Markus Schirmer, der künstlerische Leiter, und Werner Schrempf, organisatorischer Leiter, für die zweite ARSONORE- Ausgabe vorgenommen. Standing Ovations vom Publikum und lobende Pressestimmen zeugen davon: Es ist gelungen. Die Idee ist aufgegangen, sich wertvoller Musik und Literatur Russlands (2015 war es Frankreich gewesen) zu widmen und einem interessierten Publikum unterschiedliche Aspekte, Zugänge und Sichtweisen zu vermitteln. Und hörenswerte Raritäten in die atmosphärisch dichten Planetensaal und die Helmut List Halle zu bringen. Werke, die unverständlicherweise bisher kaum ihren Weg in die Konzertsäle gefunden haben ebenso wie weltweit beliebte Highlights der Kammermusik. Russische Interpreten oder Künstler mit einem starken Bezug zu diesem Land trafen erneut auf heimische Größen, (musikalische) Verbindungen wurden geschaffen und vertieft. Nicht nur die Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz und ihren prämierten Studierenden. Viele der Elite-Künstler der internationalen Klassikszene kehrten nach ihrem ersten Auftritt auch 2016 wieder zurück, gerade weil sie die Atmosphäre von ARSONORE im internationalen Vergleich mit anderen Festivals als besonders herausragend empfanden.
DIE OFFENHEIT DES PUBLIKUMS
In der zweiten Festival-Edition trafen Klassikstars von Weltrang wie Vadim Repin oder Boris Giltburg auf ARSONORE- Publikumslieblinge wie Benjamin Schmid, Clemens Hagen, Danjulo Ishizaka, Thomas Selditz. Beim äußerst gut besuchten Familienkonzert traf der erst neun Jahre alte, hochtalentierte Nachwuchspianist Emil Weller auf die Burgschauspielerin Alina Fritsch. In der berührenden Sonntagsmatinee waren Kleinode der russischen Klaviermusik und zauberhaft alte Märchen des vielschichtigen und kunterbunt schillernden Landes Russland zu hören. Die große Festivaleröffnung in der Helmut List Halle mit dem beliebten Grazer Philharmonischen Orchester feierte ein glühendes Fest für Sergei Prokofjew – dem Komponis- ten und erstmals auch als Schriftsteller – als musikalisch literarisches Zusammenspiel mit Wolfram Berger. Und in einer ungewöhnlichen Kinonacht begeisterte Andreas Woyke mit einer Live-Improvisation am Klavier zu Dziga Vertovs Stummfilm „Der Mann mit der Kamera“ (1929).