Danjulo Ishizaka

© Marco Borggreve

 
Danjulo Ishizaka, Gewinner des ersten Preises beim ARD Wettbewerb und des Grand Prix Emanuel Feuermann, zählt zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Seine besondere Klangfarbe und ehrliche musikalische Ton­sprache zeugen von großer Reife und hohem Wiedererkennungswert. Erste Konzerte führten den Deutsch-Japaner bereits im Alter von 17 Jahren in die Berliner Philharmonie. Es folgte ein Studium bei Boris Pergamenschikow in Berlin. Heute konzertiert er weltweit als Solist mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal und dem London Philharmonic Orchestra, der Opéra National de Paris, den Wiener Symphonikern, dem Detroit Symphony Orchestra und dem NHK Symphony Orchestra und Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Sir Roger Norrington, Vladimir Jurowski und Leonard Slatkin, um einige zu nennen. Ende 2012 wurde ihm der bedeutendste Musikpreis Japans, der Hideo Saito Memorial Fund Award, verliehen. Seine CD-Einspielungen wurden 2006 mit dem Echo Klassik Preis und 2014 mit dem Gramophone Award in der Kategorie „Kammermusik­einspielung des Jahres“ ausgezeichnet. Danjulo Ishizaka ist Professor für Violoncello an der Musikakademie Basel und an der Universität der Künste Berlin. Er spielt das Stradivari Cello Feuermann (1730) der Nippon Music Foundation, früher gespielt von Emanuel Feuermann.

 

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