Mala Junta

© Mala Junta

 
 
Mala Junta ist ein österreichisches Quartett mit der einzigartigen Besetzung Akkordeon (Bandoneon), Violine, Klavier und Violoncello. Die Musik vom Mala Junta kann tänzerisch sein, mal filigran, dann wieder atmosphärisch. Die Musiker sind sowohl klassisch geschult als auch im Jazz und in der Folklore beheimatet. Die Musik des Ensembles reicht von traditionellen argentinischen Tangos und Tango Nuevo bis hin zu Kompositionen des österreichischen Akkordeonisten Christian Bakanic.
Seine Musik verbindet die komplexe Spontaneität des Jazz, die temperamentvolle Leidenschaft des Tango Nuevo und das disziplinierte Moment europäischer Klassik mit vielschichtigen Traditionen europäischer Volksmusik. Bakanic selbst studierte Volksmusik am Johann Joseph Fux Konservatorium in Graz, klassisches Akkordeon an der Kunstuniversität Graz und hat sich als Jazzakkordeonist in Österreich bereits einen Namen gemacht. Seine musikalischen Zugänge und Erfahrungen vermischen sich in seinen Kompositionen auf subtile Weise.
Igmar Jenner studierte Violine an der Kunstuniversität Graz und ist Mitglied des „radio string quartets“, eines der spannendsten Streichquartette im Bereich Jazz und neuer Musik. Zudem führt er das Streicherensemble namens „String Syndicate“ und das Duo „Igmar Jenner und Borut Mori“ und ist Preisträger des Austrian World Music Award 2010.
Rina Kaçinari stammt aus einer Musikerfamilie in Prishtina, Kosowo und studierte Violoncello an der Muzicka Akademija Zagreb und der Kunstuniversität Graz. Als freischaffende Musikerin und eigenwillige Interpretin mit Bühnencharisma und kraftvollem Sound gilt Ihre Liebe den unterschiedlichen Schnittpunkten der Genres, dort wo World-Music, Jazz, Tango, Pop und Underground unerwartet aufeinandertreffen. Etwa im Duo Catch.pop.string.strong mit Bratschistin Jelena Poprzan, dem Mala Junta oder dem Ulrich Drechsler Cello Quartett. Sie gilt als gefragte Studiomusikerin und ist in den Bosnischen Sevdah-Liedern mit Natasa Mirkovic und Matthias Loibner oder als Solocello bei Terrafolk and Symphonic Orchestra zu hören.
Theocharis Feslikidis gewann unter 150 Bewerbern das einzige Stipendium für die Klasse des russischen Pianisten und Pädagogen Vitaly Margulis an der University of California. Er setzte seine Studien an der Kunst­universität Graz zunächst bei Elza Kolodin, danach bei Markus Schirmer fort und schloss diese 2007 mit Auszeichnung ab. Es folgte das Magisterdiplom für Kammermusik. Er war 2003 Finalist des Inter­nationalen J. Brahms Klavierwettbewerbs in Velden und Semi-Finalist beim Maria Callas – Grand Prix 2004 in Athen. Regelmäßige Konzert­reisen führen Theocharis Feslikidis zu internationalen Orchesterkonzerten, Rezital-Serien und Festivals in Europa. Er konzertierte u.a. im Rahmen der Festivals Styriarte, Kyburgiade, Dimitria, Baromus und St. Gallen.

 

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