Benjamin Schmid

© Leo Neumayr

Der Sieg des Carl-Flesch-Wettbewerbs 1992 in London, bei dem er auch den Mozart-, den Beethoven- und den Publikumspreis zuerkannt bekam, brachte neben anderen Wettbewerbspreisen den internationalen Durchbruch für den aus Wien stammenden Geiger Benjamin Schmid. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit nam­haften Orchestern, wie den Wiener Philharmonikern und dem Philharmonia Orchestra London. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger von unvergleichlichem Profil. Benjamin Schmids über 50 CDs wurden zum Teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz) und dem Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet. Mehrere weltweit ausgestrahlte Dokumentarfilme, sowie sein Porträt in dem Buch „Die Großen Geiger des 20. Jahrhunderts“ (Jean-Michel Molkou, Buchet-Chastel 2014) zeugen von seinem außer­gewöhnlichen Rang. 2018 erschien eine Gesamtedition aller eingespielten Violin-Werke bei OEHMS Classics. Er konzertiert auf einer der schönsten Stradivari-Violinen, der „ex Viotti 1718“ sowie auf einer modernen Geige aus dem Jahre 2015 von Wiltrud Fauler. 2019 erscheinen zwei neue CDs auf OehmsClassics: „My Favorite Paganini“ mit Werken für Violine und Klavier des Meisters und „Bach:Reflected“, Benjamin Schmids Improvisationen über J.S. Bach.

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